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Die Toten Hosen im Bochumer Revierpowerstadion

Einsatzkräfte des DRK Bochum betreuten den Open Air Tourneeauftakt der Toten Hosen im Bochumer Revierpowerstadion 31.05.2013 und 01.06.2013

Bilder/Text: Wolfgang Schieren, DRK Bochum ©

Bilder/Text: Wolfgang Schieren, DRK Bochum ©

Bochum – Dort, wo bei den Heimspielen die Fans des VFL Bochum im Bochumer Revierpowerstadion stehen und ihren Verein anfeuern, stand zum Open Air Tourneeauftakt die Bühne der Toten Hosen. Diese Bühne, die über das Stadiondach hinaus ragte, kam in Bochum erstmalig zum Einsatz. An beiden Tagen war das Konzert schon seit Wochen mit 26.900 Besuchern restlos ausverkauft.
Insgesamt verrichteten 89 Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes ihren Dienst zum Wohle der Konzertbesucher. Sie waren mit neun Notfallteams innerhalb und außerhalb des Stadions für kleinere und größere Blessuren zuständig.  Rettungsdienstlich wurden neben fünf Rettungsfahrzeuge des DRK Bochum, die Einsatzkräfte von einem Rettungswagen und einem Krankenwagen der Kooperationsgemeinschaft Rettungsdienst (JUH und ASB) unterstützt.
An zwei Behandlungsplätzen wurden die Konzertbesucher medizinisch von DRK Helfern und Notärzten erstversorgt und teilweise wieder fit für das Konzert gemacht. Hierbei waren es zumeist Kreislaufprobleme, chirurgische Verletzungen und hoher Alkoholgenuss, der die Rettungskräfte beschäftigte. 
Während im Hintergrund die Toten Hosen „An Tagen wie diesen“ spielten, mussten die Sanitätskräfte eine Besucherin auf der Tribüne ambulant versorgen. 
Auch auf dem  Behandlungsplatz in der Rundsporthalle hatten die Einsatzkräfte jetzt gut zu tun, hier galt es an den acht Plätzen Kreislaufprobleme zu beseitigen und kleinere Wunden zu behandeln.  Das DRK Leitungsteam hatte sich gut auf das Auftaktkonzert vorbereitet. So hätte man, im Bedarfsfall, den Behandlungsplatz in der Rundsporthalle innerhalb von 15 Minuten um 30 Plätze erweitern können. Am zweiten Behandlungsplatz, neben der Bühne am Marathontor standen die DRK-Helfer und ein Notarzt bereit, um die verletzten oder erkrankten Personen aus dem Innenraum zu versorgen. Hier konnten die meisten Patienten direkt vor Ort behandelt werden, um dann dem Konzert weiterhin beizuwohnen. Das Fazit der DRK Einsatzleitung nach dem ersten Konzerttag fiel durchweg positiv aus. Insgesamt konnten 21 Patienten ambulant versorgt werden, nur beisieben Personen war ein Kliniktransport nicht zu vermeiden. Das Wetter hat optimal mitgespielt, nicht zu warm und nicht zu kalt, also optimales Open Air Wetter für Besucher und Sanitätskräfte, so der Einsatzleiter Jörg Balzer nach einem zehnstündigen Einsatztag.   
Am zweiten Konzerttag (Samstag 01.06.2013) sollte es jedoch mit dem Ruhe des Vortages vorbei sein. Die Einsatzkräfte mussten 42 Besucher ambulant versorgen, 21 Besucher wurden durch die Einsatzkräfte erstversorgt und dann einem Krankenhaus zugeführt.
Hier lag der Einsatzschwerpunkt, wie schon am Vortag, bei der Behandlung von chirurgischen Verletzungen und erhöhtem Alkoholkonsum. Und so war es auch nicht verwunderlich, das die Einsatzkräfte erst am Sonntag weit nach Mitternacht die Unterkunft erreichten und den Einsatz erfolgreich beendeten. 
Unterstützung erhielten die Bochumer Rettungskräfte an beiden Tagen aus den Kreisverbänden Herne und Gelsenkirchen. Eine gegenseitige Unterstützung bei solchen Großveranstaltungen ist durchaus üblich, schließlich tragen wir ja alle ein Rotes Kreuz.

1. Juni 2013 13:16 Uhr. Alter: 6 Jahre