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Anna Wischnewski
Alzheimerhilfe

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0234 / 9445-140

Fax:
0234 / 9445-160

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a.wischnewskidrk-bochum.de

Anschrift:
An der Holtbrügge 2-8
44795 Bochum

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Quartiersprojekt

 

Herzlich Willkommen

auf der Seite des Quartiersprojekts „MITEINANDER UND FÜREINANDER IM QUARTIER – Älterwerden in Bochum Weitmar“. 

Wir, dass sind Anna Wischnewski und Jutta Kellermann, sind Ihre Ansprechpartner, wenn es um Fragen und Anregungen, Belange und Wünsche für den Stadtteil Bochum Weitmar Mitte geht.

Seit Mai 2017 organisieren und begleiten wir Veränderungen im Quartier Weitmar Mitte. 

Durch gemeinsame niederschwellige Angebote, wie Informationsveranstaltungen, Workshops bei Akteuren des Quartiers und ansässigen Vereinen sowie Infostände an Markttagen wollen wir erreichen, dass viele Bürger frühzeitig, noch vor Eintreten einer Notsituation sich aktiv über Gestaltungsmöglichkeiten für das eigene Alter informieren. Wir wünschen uns eine rege Beteiligung aller Bewohnerinnen und Bewohner und laden Sie herzlich ein, uns Ihre Wünsche und Anregungen weiter zu geben.

Durch wechselnde Standorte bieten wir eine wohnortnahe Beratung und Begleitung zu verschiedenen Themen. Die Bürger müssen sich die Informationen nicht in einer Beratungsstelle „holen“. Bedarfsgerechte Dienstleistungen und Angebote werden quasi an die Orte „geliefert“ und vermittelt, wo sie sich gewohnheitsmäßig aufhalten.

Projektziele

Zur Vorbereitung auf das Älterwerden sollen Bürger im Stadtteil motiviert werden, sich mit den Veränderungen auseinander zu setzen und eingeladen werden, sich aktiv mit anderen Senioren, bürgerschaftlich Engagierten und Profis an der Gestaltung eines altersgerechten Quartiers zu beteiligen.

• Demenzpaten

sind ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger, deren Aufgabe es ist, stadtteil- und themenbezogen über Demenz zu informieren, um ein gemeinsames Verständnis und eine neue Kultur im Umgang mit Menschen mit Demenz zu schaffen. Die Demenzpaten werden zu diesem Zweck umfassend geschult. Die Qualifizierungsinhalte sind: Kenntnisse zur Krankheit Demenz, Wissen vermitteln, wie gehe ich mit Menschen mit Demenz um, die Situation der pflegenden Angehörigen verstehen, die Situation der Akteure im Ortsteil verstehen, Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle reflektieren und mit Krisensituationen umgehen.

Den Demenzpaten gelingt es, in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen den Alltag und das öffentliche Leben mit dem Thema Demenz zu besetzen und zu durchdringen. Ihre Philosophie „durch Information und Ansprechpartner Ängste abzubauen und das Thema Demenz zu enttabuisieren“, damit einerseits die Menschen mit einer Demenzerkrankung als zugehörig in der Gesellschaft integriert bleiben und andererseits aufgrund der erhöhten Sensibilität länger durch ihre Angehörigen zu Hause versorgt werden können, ist zukunftsträchtig.

Wohnberatung – Wohnkultur

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Gestaltung eines Quartiers ist es, den Wohnbedürfnissen Rechnung tragen. In jungen Jahren überlegen, wie man im Alter  wohnen will? Kaum jemand macht sich so früh Gedanken darüber, wie sie oder er später  einmal leben will. Dennoch lohnt es sich, die Vorbereitungen auf das eigene Alter und die Wohnbedingungen möglichst früh zu treffen. In Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften, Firmen und Ausbildungsinstitutionen  möchten wir  erreichen, dass älteren Menschen Ideen für neue Wohnkonzepte, wie z.B. „Hilfe statt Miete“ oder seniorengerechte Wohngemeinschaften vorgestellt werden, sie diese kennenlernen und weitere Ideen für bedarfsgerechte Wohnangebote entwickeln. Die Aufwertung des öffentlichen Raums z.B. barrierefreie Gestaltung und Erreichbarkeit im Stadtteil,  ist uns dabei auch sehr wichtig. Es ist geplant, gemeinsam ein niedrigschwelliges Informationsangebot aufzubauen. Bürger können sich über Möglichkeiten der alten-/behindertengerechten Wohnraumumgestaltung und Hilfsmittel informieren und sollen Unterstützung bei den ersten Schritten zur Umsetzung erhalten. 

„Bürgercafé“ im Haus der Generationen

Im Pflegeheim des DRK Kreisverbandes Bochum e.V., dem „Haus der Generationen“ (HDG) wohnen 250 Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Menschen, die ihren Lebensabend hier verbringen möchten. Damit die Teilhabe am Leben im Stadtteil gelingt, will sich das Haus stärker öffnen. Das „Bürgercafé“ wird im Haus der Generationen integriert. Es ist großzügig und barrierefrei gebaut, so dass den Gästen ausreichend Platz zur Verfügung steht. Eine anstehende Modernisierung soll die Räumlichkeiten offener und freundlicher gestalten. Eine avisierte neue Terrasse soll zukünftig die Möglichkeit bieten, Kaffee und Kuchen auch draußen zu genießen. Im Rahmen der Renovierung werden ebenfalls Räume geschaffen, in denen Veranstaltungen stattfinden können. Möchten man das schöne Wetter bereits jetzt genießen, steht der Garten im Innenhof schon jetzt zur Verfügung.

„Kümmerer“

Kümmerer ist ein umgangssprachlicher Begriff, der sich seit den 1990er Jahren besonders in Unternehmen, Behörden, Vereinen, Institutionen und ähnlichen Einrichtungen etabliert hat. Er bezeichnet eine Person, die sich dazu bereiterklärt, sich um etwas zu kümmern, das nicht in den vorbestimmten Aufgabenbereich eines Mitarbeiters bzw. Kollegen fällt bzw. das von dem zuständigen Mitarbeiter etwa aufgrund von Abwesenheit o. ä. nicht erledigt werden kann. 

Diesen Begriff haben wir z.Z. für unsere Ehrenamtlichen übernommen, die sich für unser neu entstehendes Bürgercafé qualifizieren lassen.  

Die Kümmerer sollen eine Brücke sein, für die Beratung und Vermittlung von fachlichen Beratungsangeboten für ältere Menschen im Stadtteil Weitmar, die lange in ihrem Stadtteil wohnen bleiben möchten sowie für Bewohner des HDG. Ob sie  Fragen zur  Freizeitgestaltung oder Unterstützung bei der Alltagsbewältigung haben, die „Kümmerer“ können darauf Antworten geben oder greifen auf das sich bildende Netzwerk zurück. 

Sie sind zudem Ansprechpartner und wirken aktiv bei der weiteren Vernetzung im Quartier mit.

Wenn Sie auch für Ihren Stadtteil ehrenamtlich tätig sein wollen, dann nehmen Sie zu uns Kontakt auf.

Informationen zum Quartiersprojekt

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